| Der neue Gildefähnrich: Werner Timm |
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Fahnen sind schon seit jeher ein Symbol für die Geschlossenheit der Anhänger, die hinter ihr stehen. Dieses ist auch in der Schützengilde nicht anders. Seit Jahrhunderten marschieren die Kompanien hinter ihren, zum Teil sehr alten, Fahnen hinterher.  Aber erst seit 16 Jahren gibt es ein Symbol für die Einheit der Kompanien in der Gilde. Nach 725 Jahren führte die Gilde erstmalig in ihrer Geschichte eine Standarte ein. Am Kreisschützentag, es war der 11. Juni 1995, wurde sie feierlich durch den damaligen Präsidenten des KSV, Gustav Hüner, eingeweiht. Diese 75x75 cm große Standarte trägt die Inschrift“ Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit „ und ist eine Stiftung des ehemaligen Stadthauptmanns Heinz-Joachim Höfer und der damaligen Stadtsparkasse. Damit sich die Gilde geschlossen hinter ihr versammeln konnte, musste erst noch ein neues Amt geschaffen werden: Der Gildefähnrich. Dieser sollte die Standarte der Gilde fortan vorantragen. Das Amt sollten verdiente Schützenbrüder, die schon einmal Fahnenträger waren, ausfüllen. So wurde der Modus festgelegt, das der Fahnenträger der Kompanie, die im nächsten Jahr vorne marschiert, zum Gildefähnrich ernannt wird. Daher wusste Werner Timm, als er die Wahl zum Fahnenträgers seiner 1. Bürgerkompanie im letzten Jahr annahm, dass er in diesem Jahr Gildefähnrich sein wird. Es ist ein ehrenvolles Amt, das er nun bekleidet. Da auch der Gildefähnrich als Offiziersdiensttuender gilt, trägt er ein Brustschild, das an die Offiziersschilder angelehnt ist. Ein weiteres Privileg ist die Mitgliedschaft im Gildevorstand, die für seine Amtszeit gilt. Mit seiner Verpflichtung beim ersten Vorschießen wird er vom Stadthauptmann Christian Wulf in sein Amt eingeführt. |




