Der neue Gildefähnrich: Peter Schröder PDF Drucken E-Mail

Nach 725 Jahren führte die Gilde erstmalig in ihrer Geschichte eine Standarte ein. Am Kreisschützentag, es war der 11. Juni 1995, wurde sie feierlich eingeweiht. Diese 75x75 cm große Standarte trägt die Inschrift“ Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit „ und ist eine Stiftung des Stadthauptmanns Heinz-Joachim Höfer und der Stadtsparkasse. Damit sich die Gilde geschlossen hinter ihr versammeln konnte,

musste erst noch ein neues Amt geschaffen werden: Der Gildefähnrich. Denn einer musste sie der Gilde fortan vorantragen. Dieses sollten verdiente Schützenbrüder, die schon einmal Fahnenträger waren, ausfüllen. So wurde der Modus festgelegt, das der Fahnenträger der Kompanie, die im nächsten Jahr vorne marschiert, zum Gildefähnrich ernannt wird. Daher wusste Peter Schröder, als er das Amt des Fahnenträgers seiner 2. Schützenkompanie im letzten Jahr annahm, dass er in diesem Jahr Gildefähnrich ist. Es ist ein ehrenvolles Amt, das er nun bekleidet. Da auch der Gildefähnrich als Offiziersdiensttuender gilt, trägt er ein Brustschild, das an die Offiziersschilder angelehnt ist. Ein weiteres Privileg ist die Mitgliedschaft im Gildevorstand, die für seine Amtszeit gilt. Mit seiner Verpflichtung beim ersten Vorschießen wurde er  vom Stadthauptmann in sein Amt eingeführt.

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