Das große Ereignis 2005
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Aus Anlaß ihres 275. Grenzbeziehens, hat sich die Schützengilde der Stadt Uelzen darum beworben, das 16. Bundestreffen der ältesten Schützenvereinigungen im Deutschen Schützenbund in Uelzen durchzuführen.

Der aufmerksame Leser fragt sich nun, wie es angehen kann, dass die Schützengilde 1270 gegründet wurde aber erst das 275. Grenzbeziehen begangen wird. Dies liegt daran, dass das Schnedegehen, wie es auch genannt wird, teilweise jährlich, teilweise alle 5 Jahre so wie jetzt aber auch in 10 jährigem Abstand und teilweise gar nicht erfolgte.

Nach eingehenden Recherchen kam man nun darauf, das es 2005 das 275. Grenzbegehen ist. Nachdem eine Reihe von Sponsoren namhafte Beträge zu diesem Ereignis zugesagt hatten, gingen über 900 Einladungen an die ältesten Schützenvereinigungen, die vor 1700 gegründet sein müssen, heraus.

Nach den bisherigen Rückläufern ist mit einer Beteiligung von 3500 – 4000 Schützen beim großen Ummarsch zu rechnen. Damit braucht sich Uelzen nicht hinter dem größten Schützenumzug der Welt in Hannover zu verstecken. Neben dem umfangreichen Programm für die Schützen, die natürlich auch noch Gäste mitbringen, wird der große Umzug das Hauptereignis sein.

Um alle Gäste unterzubringen wird auf dem Gelände der Zuckerfabrik ein Festzelt mit einem Fassungsvermögen von 4000 Personen aufgestellt. Parallel dazu findet rund um die Johnsburg ein Stadtfest statt.

Hier und auf dem Schützenplatz können die Uelzener mit ihren Gästen am Pfingstwochenende ausgiebig feiern bevor es am Montag in den Wald zum Schützenstein geht. Die Vorbereitungen laufen seitens der Gilde für dieses für Uelzen einmaligen Ereignisses auf Hochtouren.

http://www.traditionsschuetzentreffen-2005.de