| Ein Jahr Majestät | ||
RTB Einmal im Leben Schützenkönig der Schützengilde der Stadt Uelzen zu werden, ist der Wunsch aller Schützenbrüder. Mir gelang es ausgerechnet im 25. Jahr meiner Mitgliedschaft den besten Schuß auf die Königsscheibe abzugeben. Nun neigt sich meine Regentschaft dem Ende entgegen und und etwas wehmütig trete ich in die Reihen der Schützenbrüder zurück. Zwar werde ich noch für zwei weitere Jahre dem Königsrott angehören aber ein anderer wird an meiner Stelle Majestät sein. Rückblickend war es ein besonderes Jahr mit vielen positiven Aspekten. Die Bevölkerung hatte Anteil an meiner Regentschaft genommen und dadurch ist mein Bekanntheitsgrad in Uelzen gestiegen.Des öfteren ist es mir widerfahren, dass mich mir unbekannte Bürger mit „ hallo Mäjestät“ begrüßten. Als Majestät ist man auch Repräsentant der Gilde und auch der Stadt Uelzen. Als solcher war ich bei vielen Veranstaltungen der Gilde und der Stadt eingeladen. Es war mir eine Ehre und Verpflichtung diesen Einladungen nachzukommen. So konnte ich auch bei befreundeten Vereinen und Gilden etwas zum geselligen Beisammensein beitragen und diese Freundschaften pflegen. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Arbeitskollegen vom Stellwerk Uelzen bedanken, dass sie mir den Rücken freigehalten haben und ich meinen Repräsentationspflichten nachkommen konnte. Mein Dank gilt aber auch meinen Schützenbrüdern, die mir in diesem Jahr zur Seite standen. Ich habe diese Verpflichtungen auch nie als Belastung empfunden, obwohl es manchmal auch anstrengend war. Es war insgesamt ein schönes Jahr und es hat mir viel Spaß bereitet. Besonders gern denke ich an die Eröffnung des Weinfestes und des Stadtfestes zusammen mit der Heidekönigin. Leider fiel in diesem Jahr die Forstbegehung aus. Als Höhepunkte meines Königsjahres sehe ich den Kreiskönigsball und den Standortball des BGS an, die ich mit meiner Lebenspartnerin Dagmar Gaida besuchte. Ganz in Vergessenheit werde ich nun nicht geraten, denn jeder König stiftet eine handgeschnitzte Königsscheibe die im ersten Jahr in der Stadthalle ausgehängt ist bevor sie in die Reihe der Ehrenscheiben aufgenommen wird. Es ist schon ein besonders Erlebnis die Königsrunde zu erringen und jeder Schütze sollte bestrebt sein dieses Ziel zu erreichen. Daher wünschen ich allen Schützen aus Stadt und Kreis ein „ Gut Ziel „ und den Bürgerinnen und Bürgern ein schönes und harmonisches Schützenfest 2004. |
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