Die Schießkommission
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Die Schießkommision im Jahr 2004 der Schützengilde Uelzen
hinten v.l.n.r.: Claus Hübner, Peter Manske, Peter Mang, Uwe Bostelmann, Jens Kunze, Heinz Pengel, Rttm Thomas Hannemann, Thomas Krebs, Rttm Gerd Witt

vorne v.l.n.r. : Rttm Wilhelm Behn, Adjutant Ltn Ralf Fehlhaber, Schießoffizier Ltn Lothar Seidel, Rolf Rösler, Bernd Düver, Erttm Otto Schulze, Sekretär Rüdiger Schulze

 

Ohne sie keine schießsportlichen Veranstaltungen

Wenn es um den Schießsport geht, geht ohne sie nichts. Sie erfüllt eine der wichtigsten Aufgaben in der Gilde und ihrem Urteil und Sachverstand muß sich jeder Schütze beugen. Die Rede ist von der Schießkommission der Schützengilde. Erfahrung ist es , was diese Kommission auszeichnet, und so gehören ihr auch nur „ alte Hasen“ unter den Gildemitgliedern an.

An der Spitze steht der Leutnant und Schießoffizier Lothar Seidel. Ihm zur Seite steht sein Sekretär Rüdiger Schulze und die „ graue Eminenz “ Ehren- Rottmeister Otto Schulze. Aus den Kompanien werden sie vom  Rottmeister Wilhelm Behn,  Rottmeister Gerd Witt, Rottmeister Thomas Hannemann und den Schützenbrüdern Bernd Düver,  Rolf Rösler, Heinz Pengel, Uwe Bostelmann, Thomas Krebs,  Jens Kunze,  Peter Manske und Claus Hübner unterstützt.

Natürlich gehören dieser Kommission auch der Stadthauptmann Heinz-Joachim Höfer und sein Adjutant Ralf Fehlhaber an.

Die Kommission hat eine Fülle von Aufgaben zu erfüllen. Ihr obliegt die Wartung der Schießstände, die Schießstände müssen eingeteilt werden,

Dienstpläne für die Aufsichten beim Schützen erstellt werden und die Leitung beim Schießen selbst übernommen werden.

Da müssen die Munition und die Scheiben ausgegeben werden, Schießlisten geführt, die Scheiben ausgewertet und die Siegerehrung durchgeführt werden.

Und das nicht nur während des Schützenfestes. Von ihr werden auch

Pokalschießen, Kreis- und Vereinsmeisterschaften, und Vergleichsschießen mit befreundeten Vereinen organisiert und durchgeführt. 

Das wichtigste Ereignis der Schützengilde und der Schießkommission ist natürlich das Königsschießen. Hier ist jeder Schütze bestrebt König zu werden, doch nur die beste Zehn auf der Königsscheibe gewinnt. Das keine Unregelmäßigkeiten auftreten und jede Scheibe ordnungsgemäß ausgewertet wird, dafür sorgt die Schießkommission.

Jeder Teilnehmer am Königsschießen hat 5 Schuß zur Verfügung.

Die Deckel der Scheiben, also der Ausschnitt von 8 - 10 Ringen, werden

nach Abgabe der Schüsse von der Aufsicht bei der Trefferanzeige numeriert und in einem versiegelten Kasten zur Schießkommission gebracht und mit einer Teilermaschine ausgewertet. Die Ergebnisse werden an der  Tafel vor der Stadthalle veröffentlicht und durch Lautsprecherwagen in der Stadt bekanntgegeben. Im Schießstand selbst wird jede Zehn von einem Trommler mit einem Trommelwirbel verkündet.

Das Schützenfest beinhaltet aber auch den lustigen Sonnabend und auch hier hat die Kommission mit der Auswertung und Siegerehrung des öffentlichen Preisschießens ihre Arbeit. An diesem Tag nimmt sich die Schießkommission das Privileg heraus von der Uniformordnung abzuweichen und trägt statt der Schwarzen rote Socken zur Uniform um sich als Angehöriger der Schießkommission kenntlich zu machen.