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Schützengilde
der Stadt Uelzen von 1270 e.V. Erwin Reitenbach
Hambrocker Str.30 29525 Uelzen Tel: 05813892730 Fax: 05815130
275. Grenzbeziehen und 16. Bundestreffen der ältesten Schützenvereinigungen im DSB Anläßlich ihres 275. Grenzbegehens veranstaltet die Schützengilde der Stadt Uelzen von 1270 e.V. den 16. Bürgerschützentag im Jahre 2005 in Uelzen.
Mit Erwerb der Stadtrechte gemäß dem Lüneburger Landrecht hatte die Stadt eine Bürgerwehr zur Verteidigung der Stadt und deren Befestigung zu stellen. Diese existiert seit mindestens 1270 und die heutige Uelzener Schützengilde versteht sich als deren direkte Nachfolgeorganisation. Urkundlich erwähnt wurde das „ Schnedegehen“ erstmalig im Jahre 1547. Die Schneden waren Schneisen die die Gemarkungsgrenzen der Stadt gegen die umliegenden Ländereien der Grafen und Barone abgrenzten. Da es zu Übergriffen kam, bei den diese Gemarkungsgrenzen, die auch durch Grenzsteine markiert waren, zu Ungunsten der Stadt verschoben wurden, beschloss man dieses Grenzmarkierungen, besonders im Uelzener Stadtwald, jährlich zu überprüfen. Später wurde dieser Turnus auf zwei, dann fünf und zehnjährig wiederholt. Es gab auch Zeiten in denen dieses Grenzbeziehen gar nicht stattfand. Seit 1914 wird es symbolisch wieder alle 5 Jahre durchgeführt obwohl die Stadt inzwischen über diese Grenzen hinausgewachsen ist. Das Grenzbeziehen an sich hat sich Laufe der Zeit zu einem großen Volksfest entwickelt und tausende von Bürgern und Gästen folgen der Schützengilde zum Buchenhain, wo auch die beiden Schnede- und Grenzsteine stehen. Im Schatten der mächtigen Buchen herrscht dann im Feldlager am Pfingstmontag ein buntes und fröhliches Treiben. Danach geht es auf den Schützenplatz auf dem ein großes Volksfest stattfindet. Nachdem die Chronisten herausfanden, daß sich dieses Ereignis im Jahre 2005 zum 275. Male jährt, wurde beschlossen, das 16. Bundestreffen der ältesten Gilden, Gründung mindestens vor 1700, in dem schönen Heidestädtchen mit seinen baulichen Kleinodien stattfinden zu lassen. Zu diesem dreitägigen Treffen, deren Höhepunkt der historische Festumzug am Pfingstsonntag gehört, werden ca. 4000 Schützen und weitere Gäste erwartet. Damit dürfte dieses Treffen nach Hannover das zweitgrößte Schützenfest des Jahres 2005 werden. Bereits jetzt haben sich von den ca. 860 eingeladenen Gilden tausende von Schützen angemeldet die mit ihren historischen Uniformen, Fahnen- und Böllergruppen sowie ihren Spielmannszügen, die natürlich bei einem solchen Umzug nicht fehlen dürfen, den Festumzug durch die Stadt mitgestalten möchten. Da die Stadt Uelzen nicht nur ihre Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Hundertwasserbahnhof, präsentieren möchte,wird im Rahmen dieses Treffens auch noch ein Stadtfest rund um den Schützenplatz veranstaltet. Dort werden neben dem großen Festzelt für 4000 Personen weitere Attraktion den Besuchern angeboten. Die Schützengilde und die Bürger der Stadt Uelzen freuen sich bereits jetzt darauf als Gastgeber ihre Gäste im Herzen der Lüneburger Heide begrüßen zu können. |
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